Solitary Experiments

SOLITARY EXPERIMENTS sind bereits seit über 15 Jahren im Geschäft und der Name ist schon seit langem ein Garant für solide Electro-Kost auf hohem Niveau mit großem Wiedererkennungswert. Musikalisch im harten EBM-Sound verwurzelt und mit einem goldenen Händchen für einprägsame Melodien schufen sich die Jungs ihre ganz eigene Nische im Electro-Olymp. Das ist Musik, die mit Druck und Aggressivität nach vorne prescht, es aber trotzdem nie an Eingängigkeit und Emotion fehlen lässt. Wo die meisten Gruppen zu denken scheinen, dass man sich unbedingt zwischen Gefühl und Härte entscheiden muss, haben Dennis Schober, Michael Thielemann und Steve Graeber schon früh erkannt, dass es am effektivsten reinhaut, wenn man Beides kombiniert.

1994 in Berlin gegründet, konnte die Band sich bereits mit ihren ersten drei Alben "Final Approach", "Paradox" und der Remix-Scheibe "Final Assault" (alle im Jahre 2006 mit Bonustracks auf Out Of Line wieder veröffentlicht) als feste Szene-Größe etablieren, um dann mit "Advance Into Unknown", ihrem Out Of Line Debüt, vollends durchzustarten. Und auch mit der nachfolgenden Doppel-EP "Cause And Effect" schafften sie, ihren Status als Publikums- und Kritiker-Darlings weiter zu zementieren. Es folgten unzählige Compilation-Beiträge und Tourneen mit Bands wie Icon Of Coil, [:SITD:], Neuroticfish, Funker Vogt und Blutengel, sowie Tourneen und Festival-Auftritte in ganz Europa und den USA, sodass der Name Solitary Experiments bald so ziemlich jedem Electro-Fan ein Begriff war.

Mit ihrem 2005er Überflieger-Album „Mind Over Matter“ hatte es das deutsche Trio geschafft, sich mit seiner eingängigen Mischung aus Synthpop und wuchtiger EBM endgültig an die Speerspitze der Electro-Szene zu katapultieren. Daraufhin folgten im Jahr 2006 die Wiederveröffentlichungen der drei längst vergriffenen Frühwerke der Band. Mit „COMPENDIUM“ brachten die Jungs dann 2007 abermals eine Club-Keule an den Start. Das Remix-Album enthielt als Besonderheit neben unveröffentlichten Versionen zusätzlich Kollaborationen mit namhaften Künstlern, wie Feindflug oder Agonoize.

Mit dem Nachfolger, „IN THE EYE OF THE BEHOLDER“ zeigte sich das Berliner Trio gesanglich wie musikalisch wieder von seiner vielseitigsten Seite. Das Album enthält die Club-Hits „Immortal“ und „Rise And Fall“ und wurde schnell zum erfolgreichsten Longplayer ihrer Karriere. Musikalisch und auch soundtechnisch verfolgten SOLITARY EXPERIMENTS den auf dem Vorgängeralbum eingeschlagenen Weg mit einer perfekt produzierten Verbindung aus Gefühl und Club-kompatibler Wucht konsequent weiter.

Das Jahr 2010 war ein Besonderes für die Band, feierte sie doch ihr 15tes Bühnenjubiläum. Diesen besondere Anlass wussten SOLITARY EXPERIMENTS nicht nur mit dem Tonträger „Compendium 2“, der unveröffentlichte Kollaborationen, Remixe und Versionen, sowie rare Mixe für andere Künstler enthält, sondern auch mit einem lange vorher ausverkauften Mini-Festival in ihrer Heimatstadt Berlin gebührend gefeiert.

Diese Musik braucht weder Stimmen-Verzerrer noch eine sensationsheischende Show. SOLITARY EXPERIMENTS stehen schlicht und einfach für elektronische Unterhaltungsmusik erster Güte

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